Porsche und Michelin engagieren sich für den nachhaltigen Abbau von Naturkautschuk. Mit dem Projekt „CASCADE“ (Committed Actions for Smallholders Capacity Development) setzen sich der Sportwagenhersteller und der Reifenproduzent für Transparenz und bessere Arbeitsbedingungen bei der Rohstoffgewinnung ein.

CASCADE ist eines der weltweit ersten Förderprojekte, das an der tiefsten Stufe der Naturkautschuk-Lieferkette ansetzt. Im Rahmen der Initiative konnten seit 2020 bereits 3.600 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern durch lokale Partner geschult werden, um die Abbaumethoden umweltschonender und effizienter zu gestalten. Dies trägt maßgeblich dazu bei, die Lebensbedingungen der Kleinbauern und ihrer Familien langfristig zu verbessern.  Bis 2027 soll die Unterstützung auf 6.500 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern ausgeweitet werden.

Mit der Initiative wollen die langjährigen Partner Porsche und Michelin Kleinbauern in Sumatra (Indonesien) beim Kautschukabbau unterstützen. Bildungsangebote und Schulungen zu Anbaupraktiken, Biodiversität und Arbeitssicherheit zielen darauf ab, die Lebensumstände und wirtschaftliche Situation der Kleinbauern langfristig zu verbessern.

Indonesien ist einer der weltweit wichtigsten Kautschuk-Produzenten. Die lokalen Abbauregionen in der Provinz Jambi sind durch ländliche Strukturen geprägt. Im Rahmen von Analysen – unter anderem mit einer speziell dafür entwickelten App – und Gesprächen vor Ort haben Porsche und Michelin mögliche Risiken für die Nachhaltigkeit der Lieferkette beim Kautschukabbau identifiziert. Der Rohstoff kommt in zahlreichen Industrieprodukten zur Anwendung. Auch Porsche trägt als Automobilhersteller durch den Einsatz von Gummi in Reifen sowie zahlreichen Fahrzeugteilen zum weltweiten Kautschukverbrauch bei.