Porsche fördert einen offenen, transparenten und konstruktiven Dialog mit internen wie externen Anspruchsgruppen. Fragen, Anregungen und Kritik werden als wichtige Impulse verstanden, um die eigene Geschäftstätigkeit kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Interessen unterschiedlicher Stakeholder angemessen zu berücksichtigen. Porsche unterstützt seine Konzerngesellschaften bei der Kommunikation mit deren unmittelbaren Anspruchsgruppen und schafft zugleich konzernweit einheitliche Rahmenbedingungen für einen vertrauensvollen Austausch.

Die Abteilung „Politik und Gesellschaft“ sowie das „Zentrale Bau-, Umwelt- und Energiemanagement“ betreiben hierfür ein etabliertes Beschwerdeverfahren als zentrale Anlaufstelle für Hinweise, Anliegen und Verbesserungsvorschläge. Der Prozess wurde im Jahr 2023 im Rahmen der Rezertifizierung nach ISO 14001 am Standort Stuttgart-Zuffenhausen überprüft und ab 2025 auch an den Standorten Weissach und Leipzig angewendet. Dadurch können Porsche und ausgewählte Konzerngesellschaften Anliegen strukturiert erfassen, bewerten und bei Bedarf zeitnah geeignete Maßnahmen ableiten sowie deren Umsetzung transparent dokumentieren. Die entsprechenden Kontaktmöglichkeiten sind öffentlich zugänglich.

Über die E-Mail-Adresse nachgefragt@porsche.de sowie eine speziell für Anwohnerbelange eingerichtete telefonische Kontaktmöglichkeit können Anliegen aus der direkten Nachbarschaft eingebracht werden. Die Erreichbarkeit ist während der üblichen Geschäftszeiten gewährleistet. Im Berichtsjahr bearbeitete Porsche eine kleine zweistellige Anzahl entsprechender Anliegen und konnte diese in enger Abstimmung mit den beteiligten Fachbereichen nachhaltig lösen.

Am Standort Stuttgart-Zuffenhausen betrafen die Rückmeldungen der Nachbarschaft vereinzelt Themen wie Park- und Verkehrssituationen in angrenzenden Wohngebieten sowie wahrgenommene Geräuschentwicklungen im Zusammenhang mit betrieblichen Aktivitäten. Die durchgeführten Messungen bestätigten dabei die Einhaltung aller geltenden gesetzlichen Grenzwerte für Lärmemissionen. Um Transparenz und Erreichbarkeit weiter zu stärken, verteilte Porsche in relevanten Anwohnergebieten Informationsschreiben mit direkten Kontaktmöglichkeiten. Das Angebot wurde von zahlreichen Anwohnerinnen und Anwohnern genutzt und unterstützte einen frühzeitigen und lösungsorientierten Austausch.

Zusätzlich können sich Stakeholder über die E-Mail-Adresse nachhaltigkeit@porsche.de direkt an die Nachhaltigkeitsabteilung wenden. Auf diesem Weg werden Fragen, Hinweise und Anregungen zu Nachhaltigkeitsthemen aufgenommen und in die fachliche Bearbeitung eingebracht.

Acceptance communication, 2026, Porsche AG

Porsche hat den direkten Austausch mit Anwohnerinnen und Anwohnern in 2025 weiter intensiviert und die bereits im Vorjahr wieder aufgenommene Informationsveranstaltung für die Nachbarschaft am Standort Stuttgart-Zuffenhausen fortgeführt. Rund 170 Teilnehmende aus angrenzenden Wohngebieten sowie Vertreterinnen und Vertreter der lokalen Politik besuchten die „Porsche Nachbarschaftsrunde“ im Porsche Museum. An verschiedenen Informationsständen zu Themen wie Ausbildung, Fahrzeugproduktion, Nachhaltigkeit und Standortentwicklung standen Fach- und Führungskräfte für persönliche Gespräche zur Verfügung. Die Veranstaltung bot Raum für Fragen, Anregungen und den direkten Dialog. Besonderes Interesse galt den Themen Verkehr, Parken und Grünflächen. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse fließen kontinuierlich in die Weiterentwicklung standortbezogener Maßnahmen ein. Im Jahr 2025 wurden unter anderem interne Sensibilisierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Parksituation sowie zur Förderung einer umweltbewussten Mobilität der Mitarbeitenden umgesetzt.

Acceptance communication, 2026, Porsche AG

Um den Austausch mit internationalen Anspruchsgruppen weiter zu stärken, wurde der interne Leitfaden zur Akzeptanzkommunikation gemeinsam mit den Vertriebsregionen angewendet und im Jahr 2026 weiterentwickelt. Ziel ist es, eine konsistente und zugleich regional angemessene Kommunikation mit Stakeholdern weltweit zu unterstützen. Auf dieser Grundlage führte Porsche Gespräche mit nationalen und internationalen Nichtregierungsorganisationen zu ausgewählten Bau- und Entwicklungsprojekten in verschiedenen Vertriebsregionen. Der konstruktive Dialog mit diesen Stakeholdergruppen soll auch über das Jahr 2026 hinaus fortgeführt werden.